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Im Jahre 2007 machten wir uns auf, die schönsten Urlaubsgebiete Thailands zu besuchen. Dabei machten wir auch Station auf der traumhaft schönen Insel Koh Samui. Besonders anziehend waren der herrliche Sandstrand in Chaweng Beach und der besondere Flair der Flaniermeile Chaweng Beach Road.

Als erfahrene Betreiber von verschiedenen gastronomischen Einrichtungen in unterschiedlichen Ländern (z.B. Deutschland, Italien, Rumänien) waren wir angenehm angetan von dem guten gastronomischen Angebot auf der Insel Koh Samui. Wir stellten aber auch gleich fest, dass wir mit unserem Konzept eine spürbare Ergänzung und Erweiterung des kulinarischen Angebotes realisieren würden. Also machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Restaurant, denn hier wollten wir ein weiteres Projekt in die Tat umsetzen. Nachdem wir ein wirklich hübschen und zentralen Platz im Herzen Chawengs gefunden hatten, viel uns die Umsetzung der Entscheidung, ein italienisches Restaurant der Wohlfühlklasse zu errichten, wirklich nicht sehr schwer. Nach viel zu langer Bauzeit eröffneten wir im Frühjahr 2009 endlich die San Remo Lounge.

Zwischen der Soi Solo und der Soi Green Mango, in unmittelbarer Nähe von Mc Donalds und gegenüber von Burger King und Christys Cabaretshow mitten auf der Flaniermeile der Chaweng Beach Road, also mitten drin, finden Sie uns.

Gleich "um die Ecke" finden Sie den herrlichen Sandstrand von Chaweng. Die meisten der typischen, traditionellen Rezepte der italienischen Küche wurden Lucio von seiner in Ledge lebenden Mutter schon vor seiner Ausbildung zum Gastronom in frühster Jugend beigebracht. Alle Pizzen, Pasta und Spaghetti werden bei uns hausgemacht und schmecken deshalb wie bei Muttern.

Wir freuen uns auf Sie!

Riesenfisch bei Koh Tao gefangen

Dass die Gewässer um die Inseln Samui, Phangan und Koh Tao auch Hochseefischer glücklich machen können, hat das San Remo-Lounge-Team aus Chaweng unter Beweis gestellt. Beim 15. Internationalen Fishing-Cup zog der norddeutsche Tino (39) mit seiner Mannschaft einen ebenso seltenen wie dicken Fang aus dem Wasser: einen 35 Kilogramm schweren Segelfisch mit über zwei Metern Länge. Der Gastronom aus Chaweng gewann damit den Hauptpreis für den schwersten Fisch des Wettbewerbes und war nicht nur deshalb glücklich. "Ein Segelfisch wurde hier seit fünf Jahren nicht mehr gefangen", freute sich Tino. Seine Crew landete ihren Coup am Chumphon Pinnacle bei Koh Tao. Dort ist eines der bekanntesten Tauchparadiese. Nun dürften auch leidenschaftliche Petrijünger auf den Plan kommen... Im Bild Küchenchef Lucio (rechts) und Crewmitglied Carsten.

Wie blauer Stahl in der Sonne geschimmert

"San Remo Lounge Team Chaweng" ging riesiger Segelfisch an den Haken

Tino (links) und sein Partner Lucio mit dem stolzen Fang am Eingang ihres Restaurants. Personal und Gäste waren hellauf begeistert. Als die Gäste in Chaweng-Zentrum am Restaurant "San Remo Lounge" vorbei spazieren, glauben sie ihren Augen nicht zu trauen. Direkt am Eingang der Pizzeria schwenken die Betreiber Lucio aus Süditalien und Tino aus Wismar einen Riesenfisch hin und her, schiessen Fotos und posieren mit den Gästen vor dem blauschwarz schimmernden Raubfisch. 2,12 Meter misst der Fang, und die beeindruckende Rückenflosse gibt dem Tier fast schon eine majestätische Note. Es ist ein toller Anblick, und die Touristen auf der Strasse halten inne, um ein unvergessliches Urlaubsfoto mit nach Hause zu nehmen.

Der Segelfisch aus der Familie der Blauen Marline ging der San Remo-Crew beim Internationalen Fishing-Wettbewerb Koh Samui an die Angel und brachte ihr damit den 1. Preis für den schwersten Fang ein. Diese Sportveranstaltung vor dem Sonkranfest im April fand zum 15. Mal in Folge statt und zieht jährlich Profifischer aus der ganzen Welt in den Archipel der Samuianischen Inselwelt. Dieses Jahr wetteiferten 32 Boote mit jeweils vier fischenden Teilnehmern an Bord um sportliche Würden und Erfolge.

Helle Aufregung an Bord des Schiffes

Tino (39) stammt aus Wismar in Mecklenburg-Vorpommern und ist seit frühester Kindheit mit der See vertraut. Als er vor zwei Jahren im Herzen Chawengs mit seinem Partner Lucio das Spezialitäten-Restaurant "San Remo Lounge" baute und eröffnete, verband beide auch die Freude an der maritimen Welt. Mit den Stammgästen Carsten aus Lüneburg und Micky aus Berlin sowie dem thailändischen Unternehmer Biag bildeten sie das San Remo-Lounge-Fishing-Team.

Dieser gemischten Crew war am zweiten Wettkampftag unweit der Insel Koh Tao das Glück hold. Zunächst hatten Carsten, Tino und Micky binnen kurzer Zeit acht fette Fische an die Angel bekommen, darunter eine sechs Kilogramm schwere und um ihr Leben kämpfende Goldmakrele (Dolphin).

Sekunden später herrschte an Bord des gecharterten Bootes von Skipper Sa-ard Panyavan helle Aufregung. 50 Meter vor dem Schnellboot sprang ein riesiger Segelfisch oder Blauer Marlin -- da war sich die elektrisierte Crew noch nicht sicher -- aus dem Wasser und versuchte zu entkommen.

In einem Brief an seinen Vater beschrieb der Lüneburger Carsten die aufregendsten Minuten seines Fischerlebens: "...auf Biags Stationärrolle waren nur 100 Meter Schnur, also schnell Anker einholen und den Motor anlassen. Der Kapitän musste eine gute halbe Stunde hinter dem Fisch herfahren, um die Rute und die Sehne (55er Monofileschnur) zu entlasten. Nach weiteren ca. 10-15 Minuten, der Fisch ist in dieser Zeit zweimal aus dem Wasser gesprungen und hat uns seine herrliche Rückenflosse gezeigt, die in der Sonne geschimmert hat wie blauer Stahl, kam der Fisch, der wirklich beeindruckend schön war, nun müde ans Boot und wurde sofort von zwei Gaffs (Fanghaken beim Hochseeangeln/die Red.) reingezogen."

Thai-Crewmitglied Biag entschuldigte sich bei dem Fisch dafür, dass er ihn töten musste. Selbst hier hat die buddhistische Religion noch grosse Bedeutung. Danach war ein anderes "Ritual" angesagt.

72 Portionen feinsten Fischfilets konnten in der Küche der San Remo Lounge aus dem Segelfisch gezogen werden.

Eis aus Koh Phangan zum Konservieren

Vom Chumphon Pinnacle musste Skipper Sa-ard vom gleichnamigen Watersport Center in Bophut (Tel.: 077-247.656) mehr als 25 Kilometer nach Koh Phangan schippern, um eine riesige Ladung Eis an Bord zu nehmen. Den wertvollen Fang wollten die stolzen Sportfischer auf keinen Fall verderben lassen.

Bei der Siegerehrung in Nathon mit allen vertretenen Teams sowie der Samuianischen Politprominenz erhielt das San Remo Lounge-Team den begehrten Pokal für den schwersten Fang und dazu eine Hightech Sportangelausrüstung im Wert von 20.000 Baht. Damit gehen Tino und seine Freunde regelmässig auf weitere Big Fishing Game Touren.

"Samuis Inselwelt hat eine Menge für Hochseefischer zu bieten", weiss der Gastronom Tino aus vielfacher Erfahrung. Dass gerade seine Mannschaft beim Bewerb 2010 so toll abgeschnitten und auch noch den Preis für die fetteste Goldmakrele (6 kg) gewonnen hat, ist ein beweiskräftiges Argument.

Sage und schreibe 72 saftige Fischfilets konnten aus dem Segelfisch gezogen werden. Alleine am ersten Abend nach der Rückkehr verkauften Tino und Lucio in der San Remo Lounge 30 Portionen -- viele der Schaulustigen hatten spontan Appetit bekommen. Ein paar Restportionen gibt's noch. Die lagern in der Kühltruhe des Restaurants im Herzen Chawengs. Wer Fisch angeln oder essen will, trifft dort auf Gleichgesinnte.
© 2010 by San Remo Lounge
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